Druck

Der Druck hat sich bis zum heutigen Stand, welcher vorwiegend durch eine hochmoderne und innovative Technik gekennzeichnet ist, seit dem 4. Jahrtausend vor Christi ständig entwickelt. Diese Form des ersten nachweisbaren Druckes bestand aus einem sogenannten Blindprägedruck, welcher durch den Einsatz von Rollen- oder Stempelsiegeln umgesetzt wurde.

Druck im Laufe der Geschichte Ausgehend vom Holztafeldruck kennt die geschichtliche Entwicklung den Druck mit beweglichen Lettern. Darüber hinaus entstand der Kupferstich als Voraussetzung für die Entstehung des Buchdruckes. Durch die Kopierpresse entstand das Kopieren, einer speziellen Druckform. Danach spielte der Einzelblattdruck eine wichtige Rolle, welche auch eng mit dem Illustrieren von Büchern verbunden war. Steindruck und Lithografie waren die vorrangig eingesetzten Druckverfahren. Mit der Einführung und dem Einsatz des Rotationsdruckverfahrens wurde es möglich, auch hohe Zahlen an Zeitungen und anderen Druckmedien herauszugeben. Dazu trug ganz wesentlich die Rollen-Rotationsmaschine als Weiterentwicklung bei. Massenauflagen von Medien und Bücher entstanden als Rotationsdrucke. Die Umsetzung der Fotografie und grafischen oder zeichnerischen Darstellungen in einen Druck ermöglichte die Herstellung von Postkarten, Illustrationen und Kunstdrucken. Weitere Meilensteine stellten in der Geschichte des Druckes die Verfahren des indirekten Druckens auf Papier, Folien und Metallblechen, das Anfertigen überdimensionaler Plakate und der vielfach hochwertige Buchdruck dar. Durch den Trommelscanner waren Sie in der Lage, auch sogenannte Reproduktionen im Zusammenhang mit dem Druck zu erstellen. Offset ist in diesem Bezug ein ganz wichtiger Begriff. Bei der Realisierung verschiedenartiger Drucke sind Sie immer abhängig von jeweils zur Verfügung stehenden Druckverfahren. Nennenswert sind der Trommelscanner, die Methode des Desktoppublishing in Kombination mit der computergestützen Datenverarbeitung und der Ihnen bereits bekannte Digitaldruck, die Voraussetzung für Book on Demand im Zusammenhang mit dem Offsetdruck.



Heute geläufige Druckarten Die einzelnen Typen von Drucken können Sie anhand der unterschiedlichen Druckverfahren einteilen. Dazu gehört zunächst der Hochdruck, welcher vorwiegend in der Buchdruckerei eine bedeutende Rolle spielt. Bei diesen Drucken entscheidet die technische Ausstattung der Druckmaschinen als Tiegel-, Zylinder-, Druck-presse oder als Rotationsmaschine über die Qualität des Druckes. Innerhalb des Hochdrucks können Sie sowohl den indirekten Buchdruck, das Letterset als auch den sogenannten Flexodruck unterscheiden. Der Flexodruck ist eine besonders neuwertige Technologie, bei welcher Sie den Einsatz einer Fotopolymerplatte erkennen können. Beim Tiefdruck können Sie die zu druckenden Motive auf den sogenannten Druckformzylinder bringen. Dazu können Sie chemische oder mechanische Methoden einsetzen. Eine Spezialform des Tiefdruckes ist der Rotationstiefdruck für die Herstellung von Massendrucken. Der Durchdruck ist gekennzeichnet durch die Technologie des Siebdruckes. Dabei können Sie Druckfarbe mit einem speziellen Hilfsmittel durch ein Gewebe unmittelbar auf die Druckunterlage bringen. Sie benutzen bei dieser Vorgehensweise einen Metallrahmen, welcher mit einem vorwiegend textilen Stoff bespannt ist. Dieser kann je nach individuellen Vorstellungen und Druckzielen entweder fein- oder grobmaschiger sein. Darüber hinaus können Sie sich mit weiteren Drucktechniken beschäftigen, beispielsweise dem Zerr- oder Prägedruck. Eine der wichtigsten und bedeutendsten Druckarten ist derzeit der Offsetdruck.

Der elektronisch erzeugte Druck Zu diesen computergestützt erzeugten Drucken, bei denen auch das Internet eine Rolle spielt, beispielsweise bei logiprint.com, gehören der Thermotransferdruck, der Thermoretransferdruck, der Druck mittels Laser und der sogenannte Thermosublimationsdruck. Sie setzen bei den einzelnen Techniken eine Kombination zwischen Hitze, Druckfarbe, mechanischer Verstärkung oder einem Andrücken um, durch welche das gewünschte Druckbild erzeugt wird. Diese Verfahren sind Ihnen möglicherweise unter der Bezeichnung Non Impact Printing bekannt.
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